Parodontologie: Erkrankung des Zahnhalteapparates

Behandlung

Parodontitis – viele Erwachsene sind betroffen ohne es zu bemerken. Parodontitis zerstört, schmerzlos und deshalb oft unbemerkt, Gewebe und Knochen rund um die Zähne. Die Bakterien nisten sich in den Zahnfleischtaschen ein, wo sie für die Zahnbürste nicht mehr erreichbar sind. Sie bewirken eine permanente Entzündung, die am Ende nicht nur die Zähne, sondern den gesamten Organismus belasten kann.

Bei Parodontitis reinigt die schmerzlose Vector-Zahnmethode mittels Ultraschallinstrumenten mit einer patentierten Bewegungstechnik die Zahnwurzeln schonend mit einer stumpfen Sonde. Für eine ganz besondere Behandlungssicherheit kommt in unserer Zahnarztpraxis bei Parodontitisbehandlungen seit kurzem unser neues Mikroskop Leica M320 zum Einsatz: Mit Hilfe des Mikroskops mit bis zu 20-facher Vergrößerung kann der Zahnarzt die Behandlung äußerst präzise und dabei komfortabel für den Patienten durchführen, da nicht mehr viel Bewegung nötig ist. Weiterhin kann der Patient, wenn er wünscht, die Behandlungsfortschritte genau mitverfolgen – eine im Mikroskop eingebaute Kamera bringt Videos, Bilder oder sogar Live-Videos auf einen separaten Bildschirm. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit und mehr Aufklärung.

  • Ein gesunder Zahn ohne Beläge im Querschnitt.
  • Zahnbelag lagert sich ab, das Zahnfleisch entzündet sich.
  • Das entzündete Zahnfleisch schwillt an, löst sich vom Zahn und der Kieferknochen wird abgebaut.
  • Wird die Parodontitis nicht gestoppt, droht Zahnausfall.

Ablauf

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  • Gründliche Voruntersuchung
  • Vorbehandlung, Diagnostik
  • Entfernung harter und weicher Beläge
  • Entfernung der Bakterien
  • Laserbehandlung
  • Nachbehandlung: regelmäßige professionelle Zahnreinigung

Die Behandlung umfasst einen Zeitraum von ca. 4–6 Wochen, danach müssen im engmaschigen Recall professionelle Zahnreinigungen durchgeführt werden, um den Behandlungserfolg zu stabilisieren. Erreicht man eine vollständige Entzündungsfreiheit, so kann man mittels moderner Verfahren an den durch die Parodontitis geschädigten Zähnen einen Knochenaufbau durchführen.

Kosten

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Die Kosten werden größtenteils von der Krankenkasse übernommen. Kostenpflichtig sind die Vorbehandlungen und die regelmäßigen Nachuntersuchungen, um den Behandlungserfolg zu stabilisieren. Weiterhin können Kosten durch den Lasereinsatz entstehen, wenn dieser erforderlich ist.